Die Welt aus Hundesicht
Willkommen auf unserem Blog, dem digitalen Treffpunkt für alle Hundefreunde! Hier teilen wir unsere Leidenschaft und unser Wissen rund um das Thema Hund. Entdecken Sie informative Artikel, spannende Geschichten und wertvolle Tipps für ein glückliches Zusammenleben mit Ihrem Vierbeiner. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Hundephysiotherapie im Fokus
Erfahre mehr über die Vorteile der Hundephysiotherapie. Wir zeigen dir, wie Behandlungen und Übungen dazu beitragen können, die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes zu verbessern. Mit den richtigen Tipps kannst du deinen Vierbeiner dabei unterstützen, schmerzfrei und voller Energie durchs Leben zu gehen.

Hundeosteopathie verstehen
Entdecke die faszinierende Welt der Hundeosteopathie! Hier erfährst Du alles über die Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten und Vorteile dieser schonenden Behandlungsmethode. Erfahre, wie die Osteopathie dazu beitragen kann, Blockaden zu lösen und die Selbstheilungskräfte Deines Hundes gezielt zu aktivieren.

Aus unserer Labradorzucht
Begleite uns auf unserem Weg als verantwortungsvolle Labrador Retriever Züchter. Ich zeige dir, wie wir unsere Zuchtphilosophie leben, wie wir unsere Welpen großziehen und gebe dir wertvolle Tipps, damit du diese wunderbare Rasse optimal halten und erziehen kannst. Lass dich von den neuesten Bildern und Geschichten unserer Labradore inspirieren.
Inhaltsverzeichnis
Blog Artikel 1: Hundephysiotherapie
Blog Artikel 2: Hundeosteopathie
Blog Artikel 1, 10.01.2026
Hundephysiotherapie: Wann sie sinnvoll ist und wie sie deinem Hund hilft
Wenn ein Hund Schmerzen hat, sich steif bewegt oder nach einer Verletzung nicht mehr richtig belastet, leidet nicht nur sein Körper, sondern auch seine Lebensfreude. Als Hundephysiotherapeutin erlebe ich jeden Tag, wie sehr gezielte Therapie die Beweglichkeit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität eines Hundes verbessern kann. In diesem Artikel zeige ich dir, wann Hundephysiotherapie sinnvoll ist, wie sie abläuft und welche Vorteile sie für deinen Hund hat.
Was ist Hundephysiotherapie überhaupt?
Hundephysiotherapie umfasst verschiedene manuelle Techniken und therapeutische Übungen, die darauf abzielen, Schmerzen zu lindern, Beweglichkeit zu verbessern und den gesamten Bewegungsapparat zu stärken. Ich arbeite dabei mit:
-
Manueller Therapie
-
Massagen
-
Mobilisationen der Gelenke
-
Dehnungen
-
Lymphdrainage
-
Aktive und passive Bewegungsübungen
-
Gerätegestütztem Training (z. B. Balancekissen, Cavaletti)
Das Ziel ist immer dasselbe: Dein Hund soll sich wieder frei, schmerzarm und natürlich bewegen können.
Wann ist Hundephysiotherapie sinnvoll?
Viele Hundehalter denken erst an Physiotherapie, wenn bereits eine Diagnose vorliegt. Dabei kann sie in viel mehr Situationen helfen, als man zunächst vermutet. Besonders sinnvoll ist sie bei:
1. Orthopädischen Erkrankungen
-
Arthrose
-
Hüftdysplasie (HD)
-
Ellbogendysplasie (ED)
-
Patellaluxation
-
Spondylose
-
Bandscheibenprobleme
Diese Erkrankungen führen oft zu Schmerzen, Schonhaltungen und Muskelabbau. Mit gezielter Therapie kann ich die Muskulatur stärken, die Gelenke entlasten und Schmerzen reduzieren.
2. Nach Operationen
-
Kreuzbandriss (TPLO, TTA, TTO)
-
Frakturen
-
Gelenkoperationen
-
Bandscheibenoperationen
Nach einer OP ist Physiotherapie entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Heilung zu beschleunigen. Ich erstelle dafür individuelle Reha‑Pläne, die genau auf den Hund abgestimmt sind.
3. Neurologischen Problemen
-
Lähmungen
-
Ataxie
-
Bandscheibenvorfälle
-
Nervenschäden
Hier geht es darum, Bewegungsmuster neu zu erlernen, Reflexe zu aktivieren und die Koordination zu verbessern.
4. Altersbedingten Einschränkungen
Viele ältere Hunde bewegen sich weniger, bauen Muskulatur ab und entwickeln Schmerzen. Mit sanften Techniken kann ich:
-
Schmerzen lindern
-
Beweglichkeit erhalten
-
Muskulatur aufbauen
-
Lebensqualität steigern
5. Sporthunden
Auch gesunde Hunde profitieren von Physiotherapie — besonders aktive Hunde wie Agility‑ oder Rettungshunde. Ich unterstütze sie durch:
-
Muskelaufbau
-
Verletzungsprävention
-
Leistungsoptimierung
Wie läuft eine physiotherapeutische Behandlung ab?
Jede Behandlung beginnt bei mir mit einer gründlichen Anamnese. Ich schaue mir an:
-
Wie bewegt sich dein Hund?
-
Wo zeigt er Schmerzen?
-
Wie ist sein Muskelzustand?
-
Welche Diagnosen liegen vor?
Danach folgt eine manuelle Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates. Erst dann entscheide ich, welche Techniken sinnvoll sind.
Typischer Ablauf einer Sitzung
-
Wärme oder Massage, um die Muskulatur vorzubereiten
-
Manuelle Therapie, um Blockaden zu lösen
-
Mobilisationen, um Gelenke beweglicher zu machen
-
Aktive Übungen, um Muskulatur aufzubauen
-
Hausaufgaben, die du mit deinem Hund zuhause umsetzen kannst
Ich lege großen Wert darauf, dass du verstehst, warum ich welche Übung auswähle. Nur so kann dein Hund langfristig profitieren.
Welche Vorteile hat Hundephysiotherapie?
Die positiven Effekte sind oft schon nach wenigen Sitzungen sichtbar:
-
Schmerzlinderung
-
Verbesserte Beweglichkeit
-
Stabilere Gelenke
-
Besserer Muskelaufbau
-
Schnellere Heilung nach Verletzungen oder OPs
-
Mehr Lebensfreude und Aktivität
Viele Hunde, die vorher kaum Treppen laufen konnten oder ungern aufstanden, bewegen sich nach der Therapie wieder deutlich leichter.
Wie erkennst du, dass dein Hund Physiotherapie braucht?
Achte auf diese Anzeichen:
-
Dein Hund steht schwerfällig auf
-
Er vermeidet Treppen oder Springen
-
Er lahmt oder läuft steif
-
Er zeigt plötzlich Verhaltensänderungen
-
Er leckt oder knabbert an bestimmten Körperstellen
-
Er hat Probleme beim Hinlegen oder Aufstehen
-
Er wirkt müde oder weniger belastbar
Wenn du eines oder mehrere dieser Symptome bemerkst, kann Physiotherapie deinem Hund helfen.
Mein Fazit
Hundephysiotherapie ist viel mehr als „Wellness für Hunde“. Sie ist eine medizinisch fundierte Therapieform, die Schmerzen lindert, Beweglichkeit verbessert und deinem Hund ein aktives, glückliches Leben ermöglicht. Ich begleite Hunde jeden Alters und jeder Rasse — vom Welpen bis zum Senior — und freue mich jedes Mal, wenn ein Hund wieder leichter läuft, fröhlicher spielt oder einfach entspannter schläft.
Wenn du dir unsicher bist, ob Physiotherapie für deinen Hund sinnvoll ist, kannst du dich jederzeit bei mir melden. Ich schaue mir deinen Hund genau an und finde heraus, wie ich ihm am besten helfen kann.
Blog Artikel 2, 12.01.2026
Hundeosteopathie: Ganzheitliche Behandlung für Bewegungsapparat & Nervensystem
Viele Hundehalter kennen Physiotherapie, aber nur wenige wissen, wie wirkungsvoll Hundeosteopathie sein kann. In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie feinfühlig Hunde auf osteopathische Techniken reagieren und wie sehr sich ihr Wohlbefinden dadurch verbessert. In diesem Artikel zeige ich dir, was Hundeosteopathie ist, wie ich arbeite und wann sie deinem Hund besonders helfen kann.
Was ist Hundeosteopathie?
Die Osteopathie betrachtet den Hund als ganzheitliches System, in dem alles miteinander verbunden ist: Knochen, Muskeln, Faszien, Organe und das Nervensystem. Wenn ein Bereich gestört ist, wirkt sich das oft auf den gesamten Körper aus.
Ich arbeite in der Osteopathie ausschließlich mit meinen Händen. Dabei nutze ich:
-
Faszientechniken
-
Sanfte Mobilisationen
-
Craniosacrale Techniken
-
Viszerale Techniken (für Organe)
-
Energetische Impulse
Das Ziel ist immer, Blockaden zu lösen, Spannungen zu reduzieren und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
Wie unterscheidet sich Osteopathie von Physiotherapie?
Beide Therapieformen ergänzen sich hervorragend, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte:
Physiotherapie
-
arbeitet gezielt an Muskeln, Gelenken und Bewegungsabläufen
-
nutzt aktive und passive Übungen
-
stärkt Muskulatur und Beweglichkeit
Osteopathie
-
betrachtet den gesamten Körper als Einheit
-
arbeitet sehr sanft und tiefgehend
-
löst Spannungen, die oft unsichtbar oder schwer zuzuordnen sind
-
wirkt auch auf Faszien, Organe und das Nervensystem
Ich kombiniere beide Therapieformen oft, wenn es sinnvoll ist — aber immer individuell abgestimmt auf den Hund.
Wann ist Hundeosteopathie sinnvoll?
Osteopathie kann in vielen Situationen helfen, besonders wenn Symptome nicht eindeutig sind oder wenn der Hund auf Stress, Schmerzen oder innere Spannungen reagiert.
1. Bei Bewegungseinschränkungen
-
Steifheit
-
Probleme beim Aufstehen
-
Schwierigkeiten beim Springen
-
Schonhaltungen
Osteopathie löst tiefe Spannungen, die oft die Ursache solcher Probleme sind.
2. Nach Verletzungen oder Operationen
Auch wenn die Wunde verheilt ist, bleiben häufig fasziale Verklebungen oder Bewegungseinschränkungen zurück. Mit sanften Techniken kann ich diese lösen und die Beweglichkeit verbessern.
3. Bei chronischen Schmerzen
-
Arthrose
-
Spondylose
-
Bandscheibenprobleme
Osteopathie kann Schmerzen reduzieren, indem sie Spannungen im gesamten Körper löst.
4. Bei Stress, Nervosität oder Verhaltensänderungen
Viele Hunde zeigen körperliche Symptome, wenn sie Stress haben. Die craniosacrale Osteopathie wirkt beruhigend auf das Nervensystem und hilft dem Hund, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
5. Bei Verdauungs‑ oder Organproblemen
Viszerale Techniken können helfen bei:
-
Blähungen
-
Verstopfung
-
Magen‑Darm‑Problemen
-
Spannungen im Bauchraum
Der Körper arbeitet harmonischer, wenn die Organe frei beweglich sind.
Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
Eine osteopathische Sitzung ist ruhig, sanft und sehr individuell. Ich nehme mir viel Zeit, um deinen Hund genau zu beobachten.
1. Anamnese
Ich frage dich nach:
-
Symptomen
-
Verhalten
-
Vorerkrankungen
-
Belastungen
-
Fütterung
-
Alltagssituationen
Jedes Detail kann wichtig sein.
2. Ganzkörperbefund
Ich prüfe:
-
Beweglichkeit der Gelenke
-
Spannung der Muskulatur
-
Zustand der Faszien
-
Beweglichkeit der Organe
-
Rhythmus des craniosacralen Systems
3. Behandlung
Ich arbeite ausschließlich mit meinen Händen. Die Techniken sind sanft, aber sehr wirkungsvoll.
Viele Hunde entspannen sich tief, manche schlafen sogar ein — ein gutes Zeichen dafür, dass der Körper loslässt.
4. Nachbesprechung & Empfehlungen
Ich erkläre dir genau:
-
was ich gefunden habe
-
was ich gelöst habe
-
was du zuhause unterstützen kannst
Manchmal gebe ich kleine Übungen oder Alltagstipps mit.
Welche Vorteile hat Hundeosteopathie?
Die positiven Effekte sind oft schon nach einer Sitzung spürbar:
-
bessere Beweglichkeit
-
weniger Schmerzen
-
entspannteres Verhalten
-
bessere Körperhaltung
-
harmonischere Bewegungsabläufe
-
mehr Lebensfreude
Viele Hunde wirken nach der Behandlung ausgeglichener, freier und deutlich entspannter.
Wie erkennst du, dass dein Hund osteopathische Hilfe braucht?
Achte auf diese Anzeichen:
-
plötzliche Verhaltensänderungen
-
Empfindlichkeit beim Streicheln
-
Probleme beim Hinlegen oder Aufstehen
-
einseitige Belastung
-
steifer Gang
-
häufiges Lecken an bestimmten Stellen
-
Verdauungsprobleme
-
Stress oder Unruhe
Wenn du eines dieser Symptome bemerkst, kann Osteopathie deinem Hund helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Mein Fazit
Hundeosteopathie ist eine sanfte, aber unglaublich wirkungsvolle Therapieform, die den Hund als Ganzes betrachtet. Ich erlebe immer wieder, wie Hunde nach einer Behandlung freier laufen, ruhiger atmen und insgesamt ausgeglichener wirken. Gerade bei chronischen Beschwerden, unklaren Symptomen oder Stress ist Osteopathie oft der Schlüssel, der dem Hund hilft, wieder in seine natürliche Balance zu finden.
Wenn du dir unsicher bist, ob Osteopathie für deinen Hund sinnvoll ist, kannst du dich jederzeit bei mir melden. Ich schaue mir deinen Hund genau an und finde heraus, wie ich ihm am besten helfen kann.